Stationsbetrieb – Atemschutznotfall, Spineboard und Drehleiter

In der letzten Freitagsübung beschäftigten sich die Freiwilligen Feuerwehrmitglieder aus Bad Vöslau mit den Themen Atemschutznotfall, Spineboardrettung und der Drehleiter.

Dazu wurden die Feuerwehrmitglieder in 3 Gruppen aufgeteilt und die Stationen durchgewechselt, sodass jeder einmal alle Ausbildungsinhalte durchlaufen konnte.

Beim Thema Atemschutznotfall ging es um die Rettung eines verunfallten Truppmitgliedes und anschließend um das rasche Ablegen von Atemschutzgerät und Uniform. Den Übungsteilnehmern konnte hier eine einfache und patientenschonende Rettungstechnik gezeigt werden. Um im Ernstfall richtig zu reagieren wurde das Verfahren oftmals wiederholt und gefestigt.

Die Station Spineboard beschäftigte sich mit der achsengerechten Patientenrettung aus einem Unfallfahrzeug. Unter den wachsamen Augen einer Bad Vöslauer Rettungssanitäterin konnten die Feuerwehrmitglieder ihre Einsatzpraxis mit dem Spineboard weiter vertiefen und festigen. In den anschließenden Feddbackrunden gab es dann noch wertvolle Tipps und Hinweise der Rettungssanitäterin.

Die letzte Staiton befasste sich mit dem Thema Innenangriff bei einem Zimmerbrand über die Drehleiter. Dazu wurde das Hubrettungsgerät mit dem Wendestrahlrohr aufgerüstet. In gut 20 Metern Höhe wurde dann ein C-Schlauch in den Leiterpark der Drehleiter ausgeworfen und am Wendestrahlrohr angeschlossen. Damit haben die Atemschutzgeräteträger die Möglichkeit, über ein Fenster in eine brennende Wohnung vorzugehen. Die Wohnungstüre kann dabei geschlossen bleiben und eine Verrauchung des Stiegenhauses verhindert werden. Im Anschluss wurde auch die Krankentragenaufnahme beübt werden. Dazu stand auch eine Krankentrage des Roten Kreuz Bad Vöslau zur Verfügung.

Nach fast 3 Stunden konnte diese intensive aber auch wichtige Ausbildungseinheit erfolgreich beendet werden. Ein großes Dankeschön geht an das Rote Kreuz Bad Vöslau für die schnelle und unkomplizierte Unterstützung bei Übungen. Ganz nach dem Motto; Wir retten Bad Vöslau.  

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