Übung – Branddienstworkshop

Am Freitag, den 11. März stand wie immer die wöchentliche Übung am Plan. Dieser Freitag widmete sich dem Ausbildungsblock zum Thema „Brandeinsatz“.

In drei Stationen konnten die Feuerwehrmitglieder einiges Neues lernen und ihr bereits erlerntes Wissen abrufen und auffrischen.

Die erste Station hieß „Suchtechniken im Innenangriff“. Ein verrauchter Raum beschert den Einsatzkräften im Brandfall eine enorm schlechte Sicht. Man muss also wissen, wie man vorgeht, um eine darin vermisste Person schnellstmöglich zu finden und retten zu können.

Mittels Führungsleine wurde also geübt, wie man Räume bzw. Wohnungen am effizientesten abgeht, auch wenn man eigentlich nichts sieht. Das Übungsziel war erreicht, wenn man die vermisste Person gefunden und gerettet hat.

Die zweite Station beschäftigte sich mit einem ähnlichen Thema. Es wurde ein Brand in einer Lagerhalle simuliert. Hier bestand allerdings die Schwierigkeit darin, dass mit gefüllten Schlauchleitungen vorgegangen werden musste. Im Einsatzfalle befindet sich immer Wasser am Strahlrohr, um sofort löschbereit zu sein. Hier lastet ein großer Druck auf der Schlauchleitung, der es den Einsatzkräften erschwert , die gefüllte Leitung durch Räume zu ziehen. Mit einigen Techniken konnte auch hier viel neuer Input gegeben werden, der diese Vorgangsweise erleichtert.

Schlussendlich wurde das Aufnehmen einer Löschleitung über eine Leiter geübt. Hier wurden die wichtigsten Informationen über den Umgang mit Leitern wiederholt und anschließend ein Löschleitung aufgebaut. Die Feuerwehrmitglieder rüsteten sich mit einem Feuerwehrauffanggurt aus und stiegen die Leiter mit dem C-Rohr auf ein Dach. Oben angekommen wurde das Befestigen der Leitung an der Leiter geübt. Auch hier konnte jeder einmal praktisch ausprobieren und die Vorgangsweise festigen.

Nach 2 Stunden konnte diese Übung erfolgreich beendet werden.

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